Mittwoch, 8. Juni 2011

Von Mariehamn (Åland-Inseln) nach Norrtälje (Schweden)


Die Strecken zwischen Eckerö und Grisslehamn ist wiederum eine längere Fährüberfahrt gewesen, die ich nicht mit dem GPS aufgezeichnet habe.

Kilometer 92,44

Fahrzeit 4 h 28 min

Morgens bin ich nicht so früh aufgestanden und mir Zeit für die Abfahrt gelassen. Etwa gegen 9:00 Uhr bin ich nach einen Frühstück mit Café und Müsli dann los. Es ging gut zu fahren, allerdings war zuerst mehr auf der Straße los als die Tage davor. In Richtung Fähre wurde es dann weniger. Es war wie die ganze Zeit über recht warm, ca. 25 Grad.


Vor der Fährhafen auf Eckerö habe ich noch in einer kleinen Bäckerei ein Baguette gekauft und ein Café getrunken und natürlich zwei süße Stückchen gegessen. Das Baguette hab ich zum 2/3 zum Mittag vor der Fähre gegessen. Ein bischen Wartezeit schloss sich mal wieder an. Die Fähre fuhr pünktlich.

Durch die Zeitverschiebung kam ich aber nur eine Stunde später auf dem schwedischen Festland an. Es ging dann auf den Cykelsparet.

Ich habe dann aber kurzfristig meine Pläne geändert und bin weiter gefahren und habe noch etwa 35 km dran gehängt (nach meinem ursprünglichen Plan). So bin ich nun in Norrtälje gelandet. Dort hab ich auf dem Weg zum Campingplatz noch eine Pizza gegessen.

Der Campingplatz ist aber nicht besetzt – man soll anrufen. Ich soll dann 150 SEK hinterlegen und mich dann morgen wieder vom Acker machen. Einen Code (für die Türen) hab ich für Duschen und die Küche bekommen. Toll ist das hier auch nicht. Ein ****-Sterne Campingplatz an dem es nicht einmal etwas zu trinken zu kaufen gibt.

Ich hab nun geduscht, mir die geänderte Route für morgen angesehen und werde noch mal telefonieren, vielleicht gehe ich auch noch mal los und sehe mir die nächste Umgebung an. Aber ich fürchte da ist nicht so viel.

Morgen geht es dann in den Knast (umgebaute Jugendherberge) nach Stockholm. Ich werde auch dazu wieder ein Schiff in Anspruch nehmen ich fahre über die Schären nach Stockholm hinein.

Dienstag, 7. Juni 2011

Von Brändö nach Mariehamn (Åland-Inseln)



Die Strecken zwischen Brändö und Vardö ist eine längere Fährüberfahrt gewesen. Kurze Fährfahrten habe ich mit aufgezeichnet.


Kilometer 63,31

Fahrzeit 3 h 28 min

Gestern Abend haben mich noch die Mücken aufgefressen. Ich dachte ja, das wäre am Morgen vorüber, aber dem war nicht so. Es waren auch am Morgen vor 6 Uhr schon etwa 16 Grad – und mal wieder ziemlich windig. Die Mücken hat das aber nicht beeindruckt. Sie schwirrten trotzdem um mich herum.

Nachdem ich mal wieder ziemlich früh aufgestanden bin, habe ich ein Joghurt mit Müsli gegessen und bin dann nachdem ich alles verpackt hatte zum 12 km entfernten Fährhafen Torsholma gefahren. Dort fuhr dann um 08:05 die Fähre nach Hummelvik, als Fährhafen der Hauptinsel der Ålands.

Das darf man sich aber nicht so vorstellen, als wäre die „Hauptinsel“ ebenfalls nur eine Insel. Auch die besteht aus einer erheblichen Menge um nicht zu sagen hunderter kleiner Inseln. Viele sind über Dämme oder Brücken verbunden. Einmal bin ich allerdings mit einer Fähre noch zwischendurch gefahren. Aber generelle habe ich für alle Fähren in Finnland mit dem Rad kein Cent bezahlt. Selbst bei der Fahrt von Torsholma nach Hummelvik nicht – und die fahrt hat etwa 2 ¾ Stunden gedauert.

Tatsächlich fand ich Brändö am Schönsten. Überall hat man die Ostsee gesehen, es gab dort wenig Verkehr und immer wieder fuhr man über Brücken und Dämme. Mal waren die Brücken so schmal, dass nur ein Fahrzeug darüberfahren konnte, mal waren die Brücken mit Holz beplankt. Ich bin vom dem Campingplatz aus bis zum Fährhafen in 12 km Entfernung nur einem Traktor begegnet. Sonst ist nur eine Katze einmal vor mir geflüchtet und ein Fußgänger verschwand auf seinem Grundstück.

Der Weg über die Hauptinsel war mit erheblich mehr Verkehr verbunden als die Tage davor. Eine Besonderheit ist die Festung Bommarsund, durch die die Straße praktisch durchführt.



In Mariehamn habe ich den Campingplatz gleich aufgesucht und nachdem ich das Zelt aufgebaut habe geduscht. Zum ersten mal habe ich mich auf meiner Reise Rasiert, das war auch nötig.

Jetzt habe ich zuerst in einem Café ein freies Wlan gefunden, später habe ich festgestellt, dass die Bibliothek in Mariehamn ebenfalls über ein freies Wlan verfügt. Ich werde nun meine täglichen Berichte einstellen.

Morgen geht dann über den Rest der Ålands zum schwedischen Festland. Diese Fähre wird aber zur Abwechslung auch für mich als Radler etwas kosten....

Montag, 6. Juni 2011

Von Naantali nach Brändö (Åland-Inseln)


Die Strecken, die nicht angezeigt werden sind längere Fährüberfahrten. Kurze Fährfahrten habe ich mit aufgezeichnet.

Kilometer 103,41 (nach dem Tacho - und damit ohne die Fährüberfahrten)

Fahrzeit 5 h 48 min

Super früh bin ich aufgestanden. Nämlich bereits um 4:00 Uhr. Um 5:00 Uhr bin ich abgefahren. Gefrühstückt habe ich nicht, da das Joghurt, welches ich frühstücken wollte von irgendeinem Tier gefunden wurde. Das hat die Packung aufgerissen und (zumindest teilweise) gefressen. So hab ich 3 Riegel zum Frühstück gegessen (Pick Up). Ich musste bis um 8:00 Uhr etwa 30 km zurückgelegt haben, da so früh die Fähre ging die ich gern nehmen wollte.

Später am Tage wäre zwar auch noch ein Fähre gefahren, aber erst Nachmittags. Und ich wollte ja noch weiter. Ich bin dann über die Inseln gefahren. Das war schön schön, besonders schön war es aber erst auf den Inselnd, die zu den Ålands zählen.

Dazu zählt die Insel auf der ich nun bin - Brändö.


Ich wollte sogar weiter fahren, bin auch bis zum Fährhafen, was etwa 11 km weiter ist. Da hab ich gewartet bis ich festgestellt habe, dass ich mich im Fahrplan verguckt habe. Ich hatte die falsche Richtung gewählt. Es wäre dann zwar noch ein Fähre auf die Hauptinsel der Ålands gefahren, die wäre aber erst um 23.40 Uhr angekommen. Das wollte ich dann aber nicht riskieren. Ein Campingplatz wäre auch nicht direkt an der Fähre gewesen. So bin ich wieder zurück gefahren und habe mich auf dem zuvor verschmähten Campingplatz eingenistet.

Der Kostet zwar auch nur 7,00 €, mehr ist er auch nicht wert. Eine Wiese, mit ein Paar Stromanschlüssen (die mich nicht interessieren). Eine Dusche, und je eine Toilette (für Männlein und Weiblein). Keine Küche, wie in Skandinavien sonst absolut üblich. Aber es ist der Einzige hier auf der Insel...

Dafür hab ich dort im "Restaurant", was zum Campingplatz gehörte was gegesssen und das war ganz in Ordnung. Es gab Pommes mit ein paar Scheiben gebratener Wurst von schottischen Hochlandrindern. Und ein paar Blätter Salat. Hier noch ein paar Eindrücke:



Morgen werde ich wieder recht früh aufstehen, damit ich die Fähre um 8:05 Uhr erreiche. Die Nächste würde erst wieder um 15:10 Uhr fahren. Dazu kommt, dass die Fähre etwa 2 ½ Stunden unterwegs ist. So kann ich dann bequem gegen frühen Nachmittag in Mariehamn (der Hauptstadt der Ålands) sein.